Die Versorgung von Frakturen (Knochenbrüchen) und Luxationen (Verrenkungen) erfolgt zeitnah mit schonenden Techniken und modernen Materialien.

Arthroskopische OP

Bei Knorpelschaden z.B. nach Verletzung im Sprunggelenk (Mosaikplastik, autologe Chondrozytentransplantation, retrogrades Anbohren, Microfracturing) Entfernung freier Gelenkkörper Entfernung schmerzhafter Falten der Gelenkinnenhaut

Fersensporn / Haglundferse

Bei Versagen der konservativen Therapie (Hohllegung, Injektion, Stosswellentherapie, Röntgenreizbestrahlung) können Fersensporne operativ abgetragen werden. Den „hinteren Fersensporn“, die sog. Haglundferse tragen wir seit einigen Jahren endoskopisch ab.

Hallux rigidus

Schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Großzehe. Die häufigste Ursache ist eine Arthrose (Abnützung) des Zehengrundgelenkes. Wenn konservative Maßnahmen wie Infiltrationen und Schuhzurichtungen keine ausreichende Verbesserung erbringen, stehen verschiedene operative Maßnahmen wie das Abtragen von Knochenüberständen (Cheilektomie), Gelenkflächenresektion oder Versteifung zur Verfügung. Dieses Video informiert Sie über die Methode, der seit 2006 von uns in Zusammenarbeit mit dem EFI eingeführten Implantation des Cartiva Implantates zur Erhaltung der Mobilität des Gelenkes.

Hallux valgus

Der Hallux valgus zählt zu den häufigsten Zehenfehlstellungen des Menschen, die durch eine Abweichung der Großzehe nach außen gekennzeichnet ist. Auf der Fußinnenseite wird der sogenannte „Ballen“ sichtbar. Gleichzeitig treten häufig schmerzhafte Beschwielungen unter der 2. und 3. Zehe (sog. Metatarsalgie) und Deformitäten an den kleinen Zehen auf. Wenn die konservative Therapie keine ausreichende Verbesserung erbringt, stehen eine Vielzahl anerkannter und bewährter Operationsmethoden, die auf die individuelle Situation des Fußes abgestimmt werden zur Verfügung. Dr. med. Nowak operiert den Hallux valgus in einer speziellen minimal inversiven Methode analog Boesch, welche von ihm noch weiter verfeinert wurde. Bei der inversiven Operationstechnik verbleiben keine dauerhaften Implantate. Die Vollbelastung ist sofort möglich.

Hammerzehe

Beugefehlstellung im Mittelgelenk der Zehen mit oder ohne Schwiele (Hühnerauge) über dem Gelenk. Durch den Bodenkontakt ist zusätzlich eine Zehenspitzenschwiele möglich. Hier ist häufig die Operation nach Hohmann oder nach Weil erforderlich, wobei jeweils eine Korrektur im Zehenmittelgelenk, bzw. Grundgelenk stattfindet.

Krallenzehe

Teilweise oder komplette Streckfehlstellung im Zehengrundgelenk, Beugefehlstellung im Mittelgelenk. Zehenkuppe hat keinen Bodenkontakt. Nach erfolgloser konservativer Therapie stehen mehrere Operationstechniken zur Korrektur zur Verfügung.

Rückfußdeformitäten

Veränderungen im Bereich des Rückfußes treten vor allem im Rahmen der chronischen Polyarthritis (Rheuma), des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und nach Unfällen auf. Verschiedene operative Ansätze (z.B. Versteifungen) können erforderlich sein, wenn die nichtoperative Therapie keine ausreichende Beschwerdelinderung ermöglicht.

Verschiedenes

Nervenengpaßsyndrome z.B. Tarsaltunnelsyndrom, Morton Neurom), Überbein (Ganglion), Sehnenansatzreizungen (Plantarfasciitis, Achillodynie) mit und ohne knöcherne Veränderungen (Fersensporn, Haglund Exostose) und eingewachsene Nägel können nach erfolgloser konservativer Therapie operativ mit kleinen Eingriffen behandelt werden.